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Hallo, ich bin Christina
Beckenboden-Fachrau, Achtsamkeitslehrerin, Yogalehrerin und Ernährungstrainerin aus dem Burgenland.
Ich kenne das Gefühl, keinen festen "Boden unter den Füßen" zu haben, und habe mich in verschiedenen Lebensphasen nicht geerdet und sicher gefühlt. Diese fehlende Stabilität habe ich als sehr anstrengend empfunden und immer wieder nach Lösungen Ausschau gehalten. Auf der Suche nach mehr Stabilität für die Wellen des Lebens habe ich so manches ausprobiert: Yoga, Meditation, Shiatsu, verschiedene Ernährungsformen, Atemtechniken usw. Nichts davon war für mich die "Lösung". In Summe jedoch habe ich einen Weg gefunden, der mich jeden Tag näher zu mir selbst bringt. Durch zahlreiche Ausbildungen sowie Kurse für meine Selbsterfahrungen weiß ich jetzt, was mir hilft - und bin mir gleichzeitig bewusst, dass sich dies im Laufe der Zeit verändern kann.
Die Beschäftigung mit dem Körper - besonders mit dem Beckenboden -, kombiniert mit Atemarbeit, Achtsamkeitsmethoden und ganz viel Selbstmitgefühl waren für mich der Schlüssel zu einem stabilen Nervensystem. Das wiederum ermöglicht mir, aus meiner Kraft heraus zu leben. Denn nur mit starken Wurzeln können wir wachsen und uns auf unsere weibliche Kraft entfalten.
Ich bin jeden Tag dafür dankbar, dass ich andere auf ihrem Weg zu mehr inneren Ruhe, körperlicher und mentaler Stabilität und somit der Basis für ein selbstbestimmtes Leben begleiten darf.
Steckbrief:
Studienabschluss Pädagogik (Schwerpunkt psychoanalytische Pädagogik und Schulpädagogik)
Studienabschluss Angewandtes Wissensmanagement
​Ausbildung zur Yogalehrerin 200h (RYT 200)
Weiterbildung "Yoga für den Beckenboden"
Achtsamkeitslehrerin mit Breathwork Kompetenzen
Dipl. Ernährungstrainerin
Ausbildung zur Beckenboden-Fachfrau bei "BeBo"
Yogatherapie bei Peter Poeckh
"The art of skillful sequencing" bei Wanda Badwal






Blog

Erdung, Beckenboden & weibliche Kraft

Impulse, Übungen und ehrliche Worte

Dein Beckenboden ist mehr als ein Muskel
BeckenbodenMärz 2024 · 6 Min

Dein Beckenboden ist mehr als ein Muskel

Wenn ich Frauen frage, was sie über ihren Beckenboden wissen, bekomme ich meistens eine Antwort: "Der soll nach der Geburt trainiert werden." Und ja, das stimmt. Aber er ist so viel mehr.

Dein Beckenboden ist dein Zentrum. Er trägt nicht nur deine Organe, er ist der Ort, wo du spürst, ob du dich sicher fühlst. Ob du loslassen kannst. Ob du wirklich geerdet bist.

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie Frauen zum ersten Mal wirklich in diesen Teil ihres Körpers hineinspüren – und was sich dann verändert. Nicht nur körperlich. Auch emotional.

Wie kannst du beginnen? Lege eine Hand auf deinen Unterbauch. Atme tief ein, und beim Ausatmen spürst du, wie sich der Beckenboden sanft hebt. Kein Pressen, kein Anspannen. Nur wahrnehmen.

Das ist der erste Schritt: dein Beckenboden als Teil von dir kennenzulernen. Nicht als Problemzone, sondern als Kraftquelle.

Drei Atemzüge, die dein Nervensystem beruhigen
NervensystemFebruar 2024 · 4 Min

Drei Atemzüge, die dein Nervensystem beruhigen

Es gibt Momente, in denen alles zu viel wird. Der Kalender voll, die Gedanken schnell, der Körper angespannt. Genau in solchen Momenten brauchen wir keine große Übung – wir brauchen drei Atemzüge.

Setz dich, wenn möglich. Schließe die Augen. Und dann:

Einatemzug eins: Atme tief durch die Nase ein, bis du spürst, wie sich dein Bauch weitet. Halte kurz inne.

Einemzug zwei: Atme langsam und vollständig durch den Mund aus. Länger als das Einatmen. Lass die Schultern fallen.

Atemzug drei: Diesmal beim Einatmen auch den Beckenboden wahrnehmen. Beim Ausatmen loslassen.

Das Nervensystem reagiert auf lange Ausatemzüge – sie aktivieren den Parasympathikus, deinen Ruheraum. Drei Atemzüge reichen, um den ersten Schritt Richtung Stille zu gehen. Nimm dir diesen Moment, wann immer du ihn brauchst.